Wenn du in der Wirtschaft tätig bist, weißt du vermutlich, was ein Claim ist: ein Slogan, der fix mit dem Firmennamen verbunden ist. Er transportiert ein zentrales Versprechen, eine Mission oder die Vision, die dem Unternehmen Orientierung gibt wie ein Leitstern, der gut sichtbar ist, sodass man ihm jederzeit folgen kann.
Seit vielen Jahren schon steht auf meiner Website „Sachbücher, die bewegen“, und auch in meinem LinkedIn-Profil Ich habe eine Weile gebraucht, bis mir klar war, dass es in meinem Leben eine zentrale Message gibt, der sowohl privat als auch beruflich gilt: Bleib in Bewegung. Das war für mich lange Zeit so selbstverständlich, dass ich gar nicht auf die Idee kam, ihn in Worte zu fassen.
In a nutshell
Mit „Sachbücher, die bewegen“ mache ich klar, was aus meiner Sicht das Wesen eines Sachbuchs ausmacht: dass es die Leserinnen und Leser in Bewegung bringt, etwas in ihnen auslöst, mit dem sie etwas bewirken können.
Als Autorencoach bringe ich dich in Bewegung. Etwa wenn du gedanklich feststeckst oder dir Glaubenssätze und Überzeugungen das Schreiben schwermachen.
Was ganz im Auftrag meiner Mission besonders im Zentrum eines guten Buchs stehen sollte, damit es erfolgreich ist und gern gelesen wird? Das liest du am Ende dieses Artikels!
Was bedeutet „Sachbücher, die bewegen“?
Es steckt ein für Autoren wesentlicher Anspruch da drinnen: Denn Sachbücher gibt es viele – doch nur jene sind wirklich gut, die Leserinnen und Lesern in Bewegung setzen. Deswegen kaufen wir uns ja auch ein Buch: Weil wir uns schlau machen wollen, um besser weitergehen zu können.
Fachbücher, Sachbücher und Ratgeber haben diese wichtige Funktion – das ist der Grund, warum es sie überhaupt gibt:
- Sie helfen, ein Problem zu lösen. Alltagsprobleme oder auch besondere Herausforderungen.
- Sie stärken unsere Selbstwirksamkeit. Egal, ob in Sachen Selbstorganisation, Beziehungsthemen, mentale Gesundheit, Karriere, die Notwendigkeit mehr Sport zu treiben – sie befähigen uns dazu, uns selbst ein Stück weiterzubringen.
- Sie geben Orientierung in einer komplexen Welt. Es ist erlösend, wenn man liest und feststellt: „Ah, anderen geht es auch so!, ich bin nicht allein damit, ah, so hat die das gemacht.“
- Sachbücher regen zum Denken an und bringen unseren Geist in Bewegung. Vielleicht bewegt sich dadurch unsere Haltung zu einem Thema oder in einer Situation.
- Sie regen an zu reflektieren – über ein gesellschaftliches Thema, über ein Fachgebiet. Das hilft uns, uns selbst in einer Situation zu verorten und zu erkennen, wie und wohin es weitergehen soll.
- Sachbücher vermitteln Wissen und Knowhow und helfen uns, unsere Laufbahn weiterzuentwickeln.
- Sie helfen uns dabei, unsere Meinung zu einem Thema zu bilden, indem sie Fakten, Analysen und neue Perspektiven einbringen. Das hilft uns, bei Diskussionen klarer zu kommunizieren, unsere spezielle Sichtweise differenziert darzulegen und damit einen Diskurs voranzutreiben.
Du kannst es eindeutig erkennen, oder? Es geht immer um Entwicklung, geistige, psychische, aber auch körperliche. Um eine Bewegung nach vorwärts. Ja, ich bin tatsächlich überzeugt: Sachbücher bringen uns weiter!
Als Autorencoach bewege ich mit Leidenschaft
Ich wurde Coach, weil ich immer schon gern Menschen bewegen wollte. Wir Menschen haben oft im Kopf so viele Hindernisse, die uns feststecken lassen, sodass wir nicht weiterkommen. Im Coaching gelingt es mir, in den Köpfen meiner Autorinnen und Autoren die Perspektive zu wechseln, Glaubenssätze aufzulösen, Überzeugungen zu hinterfragen. Ihr Ziel klar zu definieren, um es gut anvisieren zu können. Oft bin ich während des Manuskriptschreibens Sparringpartnerin, wenn es darum geht, knifflige Inhalte pointiert und verständlich darzulegen.
Auf diese Weise kommen meine Autorinnen und Autoren gut ins Schreiben. Am meisten Freude habe ich, wenn in einer Coachingsession ordentlich das Hirn raucht und ich dann so Sätze höre wie:
„Boah, ich wusste ja gar nicht, dass ich das alles weiß!“ Oder:
„Gut, dass wir darüber sprechen, mir war bislang selbst nicht ganz klar, was hinter XX steckt! Jetzt kann ich es endlich gut erklären.“
Ist es nicht faszinierend, dass wir Menschen so viel Wissen im Kopf haben und oft gar nicht auf die Idee kommen, es in Worte zu fassen? Das liegt wohl daran, dass wir schon lange mit diesem Wissen und diesen Erfahrungen leben, sodass sie für uns selbstverständlich geworden sind. Braucht man doch gar nicht drüber reden, oder?
Gerade introvertierte Autoren neigen dazu. Ich kenne das selbst sehr gut. Und ich weiß daher auch, wie wohltuend das ist. Wie es das Selbstbewusstsein stärkt.

Was Bewegung mit mir persönlich zu tun hat
Als Solo-Selbstständige ist es ganz klar: Alles, was ich beruflich tue, hat auch mit mir persönlich zu tun. Ich bin ja nicht Autorin und Autorencoach geworden, weil mir Bücher egal sind, nicht wahr? Bücher waren für mich schon als Kind lebensnotwendig.
So ist es auch mit Bewegung. Und zwar sportliche Bewegung! Ich bin mit den Bergen großgeworden. Von klein auf musste ich mit den Eltern Bergsteigen und Wandern, und weil ich „musste“, wollte ich das natürlich überhaupt nicht. Doch nach vielen ziemlich unsportlichen Jahren habe ich zurückgefunden.
Heute ist mir ist körperliche Bewegung wichtig, weil mein Körper sie braucht und Sport mir Spaß macht. Ich habe viel ausprobiert, von Gymnastik über Squash, Tennis, Schifahren, Klettern, Radfahren bis zum Triathlon. Derzeit sind Trailrunning und Schwimmen meine Favoriten. Und Krafttraining natürlich, ohne das geht gar nix!
Bewegung ist dem Leben immanent. Bewegt sich nichts mehr – weder körperlich noch geistig oder seelisch –, dann ist das Leben zu Ende. So will es schließlich die Evolution. Vielleicht ist das der Grund, warum Sachbücher und ich so gut zusammenpassen!

Warum „Sachbücher, die bewegen“ aktueller ist denn je
Der Buchmarkt ist seit Langem schon geprägt von einem Verdrängungswettbewerb. Denn der Anteil der Bevölkerung, der Bücher liest, lässt sich nicht so einfach vergrößern. Im Gegenteil, er ist sogar rückläufig. Was nicht heißt, dass das für alle Themen und alle Genres gleichermaßen so ist. Der Sachbuchbereich beispielsweise ist im letzten Jahr in Österreich um über 7 Prozent gestiegen. Potenzial ist also da!
Meine Mission ist es, dich zu einem Buch zu begleiten, mit dem du wirklich etwas bewegen kannst. Mit dem du dich als professionelle Autorin bzw. Autor zeigst und relevant bleibst. Es gibt viel, worüber man nachdenken sollte, bevor man ein Buch schreibt. Worauf ich aber ganz besonders achte – im Auftrag von „Sachbücher, die bewegen“:
- dass du dich intensiv mit den Fragen und Problemen deiner Leserschaft beschäftigst und sie verstehst. Denn nur so kannst du andocken an ihren Alltag und ihnen den nächsten Schritt zeigen. Das klingt so selbstverständlich und wird doch immer wieder viel zu oberflächlich gemacht.
- dass du deine Persönlichkeit, deine dir typische Denkweise ins Buch bringst, sodass du als Autor gut wahrgenommen wirst. Glaubwürdigkeit lebt nur durch deine Sichtbarkeit. Gerade jetzt, wo KI-generierte Bücher auf den Markt kommen, weil es so einfach ist, Inhalte runterzuleiern. Gerade da ist es essenziell, dass du dich mit deiner Haltung und deinen Erfahrungen zeigst. Dass du quasi deinen Claim lebst und gut präsentierst.
- dass du so schreibst, dass relevante Inhalte UND Emotionen gleichermaßen im Buch stecken. Denn es sind die Emotionen, die deine Leserinnen und Leser in Bewegung bringen, nicht das Wissen an sich.

Sachbücher, die bewegen – das ist mir ein großes Anliegen: Denn wofür sollen Bücher sonst da sein, als die Leser zum Denken, Fühlen oder Handeln zu bewegen?
Ich bin Autorencoach und habe selbst schon viele Bücher geschrieben – viele in meiner Zeit als Ghostwriter, doch auch schon einige unter eigenem Namen. Außerdem schreibe ich regelmäßig im onlineMagazin sinnundstift darüber, wie man das Leben sinnvoller und damit bunter gestalten kann. Egal ob hier im Autorenblog oder drüben bei sinnundstift – ich freue mich sehr, wenn du dich als Abonnent*in einträgst und bei mir mitliest.