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Von Prinzessinnen geküsst

Von Prinzessinnen geküsst

Kategorie: Ansichtssache

Interne Projekte sind die Stiefkinder aller beruflich ambitionierten Menschen: Sie werden verschoben und verschoben. Bis dann endlich ein Prinz auftaucht. In meinem Fall waren es zwei Prinzessinnen.

Lange, lange habe ich nun nicht gebloggt. Mitte Dezember war es das letzte Mal – drei Monate sind eine Ewigkeit in der Kurzlebigkeit des Internet! Den Grund für mein Schweigen können Sie sich jedoch mittlerweile ansehen: meine neue Website ist endlich online, und damit auch mein Blog im neuen Kleid!

Ja, die eigene Website relaunchen, die Kundendatenbank endlich wieder aktualisieren, die Dokumentenablage ausmisten, betagte Skripten überarbeiten – interne Projekte sind das Aschenputtel eines jeden ambitionierten Menschen, schätze ich. Man erkennt ihre Notwendigkeit und schickt sie vorerst mal in den Keller zum Kohle holen. Man hofft, dass sie dafür möglichst lange brauchen, doch dann tauchen sie schon wieder auf. Man seufzt; Ach ja, das wollte ich doch auch … Wenn da nicht so viel Wichtigeres zu tun wäre! Also schickt man sie zum Einkaufen. Und so geht das weiter. Bis das Aschenputtel sich klammheimlich aufs Tanzparkett begibt und dort fest mit dem Fuß aufstampft. Dann weiß man: Jetzt gibt es kein Verschieben mehr.

Mein jüngstes Aschenputtel war meine Website. Anfang vorletzten Jahres schon war mir klar, das sie nicht nur inhaltlich angepasst werden musste. Auch optisch und technisch wollte ich sie up-to-date haben. Die Schwerpunkte meines Angebots hatten sich verschoben – das müssen meine Kunden und vor allem auch die potenziellen Kunden doch wissen! Doch dann kam ein neues Kunden-Buchprojekt und dann gleich noch eines – und ich schickte mein Aschenputtel zum Erbsenlesen.

Jedem Aschenputtel seine Turteltäubchen

Ich denke, das ist das Schicksal interner Projekte, und sie macht vor keinem Arbeitsplatz Halt. Wenn der Chef etwas braucht, lässt man die längst fällige Ablage liegen und stehen und widmet sich dem Auftrag. Wenn man seine eigene Chefin ist, dann ist jedes Kundenprojekt wichtiger als ein internes Projekt. Wäre schlimm, wenn es anders wäre, oder?

Da hilft nur ein Trick: Man ruft die Turteltäubchen zu Hilfe. In meinem Fall zwei Spezialistinnen: Social-Media-Projekteuse Christa Goede und Content-Management-Architektin Renate Hermanns. So wurde mein internes Projekt zu einem externen Projekt für die beiden, und schon wurden Nägel mit Köpfen gemacht. Eine Wohltat!

Jetzt endlich hat mein Aschenputtel ihr golden und silbern Kleid und wird hoffentlich viele passende Schuhe finden. Und ich kann endlich wieder regelmäßig bloggen!

12 Kommentare

  1. …. und was für ein tolles Aschenputtel!!! Freu mich schon auf die Blogbeiträge.

    • Danke, Susanne!

  2. Liebe Daniela,
    vielen Dank für die Blumen ;o)) Und auch vielen Dank für die tolle Zusammenarbeit. Das war echt spitze – genau wie das Ergebnis!

    Ganz viel Erfolg mit deiner neuen Website wünscht dir
    Christa

    • Danke Christa, es hat richtig Spaß gemacht mit dir!

  3. Du triffst den Nagel auf den Kopf. Schöner Beitrag und gleich noch ein Beweis deiner Storytellingkunst. Gratulation auch zur Website, die ist wirklich großartig geworden! Hattest ja aber auch ein starkes Team. 🙂

    • Ja, das hatte ich. Es geht nichts über ein starkes Netzwerk!

  4. Das ist toll geworden – und danke, für die schöne Geschichte 🙂

  5. He, Daniela, herzlichen Glühstrumpf! Sehr schön geworden, Deine Seite, und eine schöne Story zur Eröffnung, was will man mehr 🙂 LG nach Wien!

  6. Liebe Daniela,
    so eine tolle Geschichte. Vielen Dank dafür und für die Zusammenarbeit. Es hat mir vor allem viel Spaß gemacht, weil du mit mir etwas Neues gewagt hast.

    Wundervollen Neustart und Grüße nach Wien.

    • Danke schön!! 🙂

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