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Schreiben im Studium – die Masterarbeit

Kategorie: Autorenberatung

Ein paar Anregungen und Gedanken und eine kleine Einstiegshilfe für geplagte Studentinnen und Studenten

Lutz von Werder, ein deutscher Schreibforscher, hat in den neunziger Jahren erhoben, dass die Hälfte aller Studienabbrecher am Schreiben scheitern. Ja, dieses Ergebnis hat bereits mehr als ein Jahrzehnt am Buckel, ich weiß. Doch ich schätze, dass sich daran nicht wahnsinnig viel verbessert hat.

Trial & Error – oder doch lieber zielgenaue Tipps fürs Schreiben?

Schreibworkshops für Diplomarbeiten gibt es zwar da und dort an den Unis. Und ein paar wenige Schreibprofis in Österreich abseits des Uni-Betriebs bieten Coaching für Studierende an, so auch ich. Doch manche sind zögerlich: Brauche ich so ein Angebot wirklich? Immer noch hat es ein bisschen den Nimbus des Nachhilfeunterrichts. Viele zögern daher, sich diese Art der Unterstützung zu gönnen. Als ob wir in der Schule so wahnsinnig viel über wissenschaftliches Schreiben gelernt hätten!

Dabei gibt es so viel zu wissen, das jedem Studierenden das Leben mit der Diplomarbeit viel leichter machen würde! Das beginnt bei der klaren Themenabgrenzung. Ich bin gerade selbst dabei, eine Abschlussarbeit für einen Zertifikatslehrgang zu schreiben, und kann Ihnen versichern: Je besser das Thema eingegrenzt ist und je kritischer Sie diese Grenzen hinterfragen, desto leichter wird Ihnen der Rest der Arbeit fallen. Nehmen Sie sich also ausreichend Zeit für diese wichtige Phase des Schreibprozesses – und Sie sparen insgesamt viel Zeit und Nerven.

Die Einsamkeit des Schreibens – was Sie dagegen tun können

Lassen Sie sich dabei auch helfen. Viele Studierende empfinden das Schreiben als eine schrecklich einsame Sache. Und das ist es teilweise auch. Doch eben nur teilweise. Überlegen wir einmal gemeinsam, was Sie gegen die Einsamkeit tun können, ohne Ihre Abschlussarbeit zu vernachlässigen:

  • Bilden Sie eine Schreibgruppe mit Kollegen, die ebenfalls an ihrer Abschlussarbeit schreiben wollen. Das macht nicht nur mehr Spaß, sondern motiviert Sie auch, dranzubleiben.
  • Sprechen Sie Klartext mit Ihrem Betreuer. Klären Sie genau ab, inwiefern Sie ihn mit einbeziehen können. Und trauen Sie sich auch, bei Bedarf vorzusprechen.
  • Wenden Sie sich an einen Schreibcoach, der sich mit akademischen Texten auskennt und Erfahrung hat (ich helfe Ihnen gerne).
  • Gruppencoaching. Wenn Sie eine Schreibgruppe gebildet haben, können Sie sich auch gemeinsam von mir begleiten lassen.

Als Schreibcoach führe ich Sie durch den gesamten Schreibprozess und gebe Ihnen hilfreiche Tipps. Themeneingrenzung, strukturierte Recherche, Tipps gegen überbordende Literatur, Schreiborganisation, Zeitplanung, eine klare Vorgehensweise, wie Ihr Text den wissenschaftlichen Kriterien entspricht – Sie erhalten alle Werkzeuge, die Sie brauchen. Und haben am Ende das Monster Masterarbeit bezwungen.

Schreiben ist sichtbares Denken und Lernen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg dabei und freue mich, wenn ich Ihnen weiterhelfen kann.

Ihre Daniela Pucher

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