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Homepages ohne Baustelle

Kategorie: Ansichtssache

Die Website ist die virtuelle Heimat eines Selbständigen – und die Heimat sollte man liebevoll hegen und pflegen. Doch leider passiert es, dass sie gar sträflich vernachlässigt wird. Wie bei diesem Herrn, um den es in diesem Beitrag geht.

„Bitte! Tun Sie was!“, ruft Herr K. und ringt mit den Händen. „Seit einem Jahr ist meine Website eine Baustelle. Ich kann das nicht mehr sehen! Tun Sie da bitte Texte rein!“ Herr K. hat sein kleines Unternehmen gegründet, hat das erste aufregende Jahr auch gut hinter sich gebracht. Nur die Website, die fristet nach wie vor ein sehr trauriges Baustellen-Dasein!

Ja, so etwas passiert öfter, als man denkt. Man macht sich selbständig, rennt von einer Behörde zur anderen, investiert viel Zeit in eine gute Vernetzung, um Kunden zu gewinnen. Man verhandelt mit der Bank um einen günstigen Kredit, zerbricht sich den Kopf über geeignete Verkaufsstrategien. Und man beauftragt schließlich eine Agentur oder einen Grafiker, ein Grundpaket zu schnüren: Logo, Briefpapier, Visitkarten und Website-Layout. Und dann …

… dann verteilt man stolz die schönen Visitkarten, stellt die ersten Rechnungen auf dem neuen Briefpapier aus – nur über die Website schweigt man sich lieber aus, weil da fehlt noch der Inhalt. Wäre ja peinlich, auf eine leere Website zu verweisen! Aber irgendwann demnächst, jaja, irgendwann wird man sich Zeit nehmen und ein paar Sätze schreiben. Kann ja nicht so schwer sein.

Homepage = Marketingwissen + Webtext-Knowhow

Nun, irgendwelche Sätze zu schreiben, das ist wirklich nicht schwer. Schwer ist allerdings, mit ganz wenigen Sätzen möglichst viel auszudrücken. Die Texte auf einer Website müssen nämlich gleich zwei verschiedenen Regelsystemen gerecht werden: dem des Marketing und dem des Internet. Zum Wohle der Website-Besucher, Ihres Bankkontos und Ihrer guten Geschäftsentwicklung.

Das Marketing sagt, WAS zu schreiben ist

Die Basis eines Webtextes sind Informationen aus dem Marketing: Was biete ich an? Wie biete ich es an? Wer ist meine Zielgruppe? Wer ist meine Konkurrenz? Was ist mein USP?

„Kein Problem, das kann ich aus dem Effeff“, sagt Herr K. und zeigt mir eine zehnseitige Liste mit allen Infos. „Nur: Das kann ich ja so nicht auf meine Website stellen!“ Da hat er recht, reine Auflistungen sind leserfeindlich und dementsprechend wirkungslos. Also, wie schreiben wir das dann? Und vor allem: Wie machen wir aus zehn Seiten ein paar wenige, knackige Absätze?

Das Webtext-Knowhow gibt Aufschluss über das WIE

Webtexte sind eigenwillig: Sehr kurze Wörter und Sätze, sehr kurze Absätze. Möglichst wenig Text auf eine Seite, allerdings gibt es Ausnahmen. Wichtige Aussagen in die Überschrift, Schlagworte gekonnt in den Text einbauen etc. Da bedarf es schon einer guten Strategie und einer professionell geführten Schreibplanung. Und einem guten Sprachgefühl, um die treffenden Worte zu finden.

Bleibt noch die Frage des Schreibstils. Ich für meinen Teil höre meinen Kunden immer ganz genau zu und stelle viele Fragen, um das Besondere, das Einmalige an der Person herauszufinden. Oft genug haben meine Kunden dadurch neue Erkenntnisse und neue Ideen gewonnen – ein Zusatznutzen sozusagen, der sich aus dem Arbeiten am Text ergibt.

Die Persönlichkeit eines Menschen steht also im Vordergrund. Nur so kann ich meinen Kunden zu glaubwürdigen Texten verhelfen – und zu einer Website, die sich ganz automatisch von den vielen anderen unterscheidet.

Herzlichst,
Ihre Daniela Pucher

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