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Erfolge wirkungsvoll kommunizieren

Kategorie: Autorenberatung

Die Kraft des Bewusstseins

Sie kennen ihn sicher, den arroganten Kollegen, der keine Gelegenheit auslässt, um auf seine Erfolge hinzuweisen. Auch wenn es nur eine winzige Kleinigkeit war – er lässt es Sie wissen. Auch wenn er nicht allein den Erfolg herbeigeführt hat – er wird es so darstellen. Nicht sehr sympathisch, oder?

Sie kennen aber sicher auch die Kollegin, die sehr kompetent ihrer Arbeit nachgeht, ohne viele Worte darüber zu verlieren. Die aus der zweiten Reihe agiert und nie die Gelegenheit bekommt, in die erste Reihe aufzusteigen, weil man ihre Leistung für selbstverständlich nimmt und nicht aufmerksam wahrnimmt. Die nach einigen Jahren so viel Frust angesammelt hat – weil sie sich von ihrer Umwelt nicht entsprechend anerkannt fühlt, nicht gehört wird. Oder die einfach resigniert und sich damit abfindet, ihre beruflichen Ambitionen nicht ausleben zu können. Auch nicht gerade erstrebenswert, nicht wahr?

Selbstreflektierte Menschen kommunizieren besser

Vor allem letztere (selbstverständlich kann man in den beiden Beispielen die Geschlechter auch vertauschen) tut gut daran, sich ihre tatsächliche Leistung und ihre Qualitäten bewusst zu machen. Doch auch im ersten Fall kann eine qualifizierte Selbst-Reflexion das eigene Potenzial ins rechte Licht rücken, damit gezielter kommuniziert werden kann.

Das klingt einfacher als es ist. Denn viele Verhaltensweisen und Handlungen spulen wir automatisch ab, sodass wir gar nicht auf die Idee kommen, es könnte etwas Besonderes sein. Vermutlich fällt uns gar nicht auf, dass wir ein bestimmtes Verhalten haben, das uns von anderen abhebt. Und das Wenige, das wir uns zugestehen, wagen wir nicht sonderlich zu erwähnen – könnte ja sein, dass jemand anderer viel mehr Qualitäten hat.

Eine weit verbreitete Falle ist darauf zu warten, dass andere erwähnen, wie tüchtig wir sind. Oder dass die Chefin von sich aus eine Gehaltserhöhung oder einen Karrieresprung anbietet. Tja, das wäre natürlich herrlich – ein Paradies auf Erden, wo einem die gebratenen Tauben von allein in den Mund fliegen.

Ein gutes Gefühl …

In Realität müssen Sie schon ein wenig dafür tun – Zeit und Energie heißt der Einsatz im Spiel um ein gesundes und wirklichkeitsnahes Selbstbild. Fragen Sie Freunde, Bekannte, Familie oder Kolleg/innen oder arbeiten Sie mit einem Coach.

Sie werden staunen, was alles in Ihnen steckt. Sie werden merken, wie es Ihren Selbstwert hebt. Mit der Sicherheit zu wissen, was Sie alles können, fällt es Ihnen viel leichter, Ihre Leistungen zu kommunizieren.

Es wäre doch ein gutes Gefühl, Ihrer Vorgesetzten vom letzten Verkaufserfolg zu berichten oder ihr zu erzählen, wie souverän Sie den letzten Monatsabschluss gemeistert haben. Ohne überheblich zu sein oder zu dick aufzutragen. Aber mit dem guten Gefühl, auf sich aufmerksam zu machen. Oder etwa nicht?

Herzlichst, Ihre Daniela Pucher


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